Akademische Prüfung
Reversal während Gewinnbekanntmachungen
Das Papier untersucht kurzfristige Kursumkehrungen um geplante Gewinnbekanntmachungen herum — Kauf von Aktien, die gefallen sind, und Verkauf von Aktien, die vor dem Bekanntmachungsfenster gestiegen sind, in der Erwartung, dass sich die Bewegung teilweise zurückbildet.
Was wir gefunden haben
In unserem Retest hielt der Effekt nicht stand. Das Ergebnis liegt im 26.8. Perzentil zufälliger Körbe, ist also nicht von Rauschen zu unterscheiden, und der risikobereinigte RF ist negativ. Das Ergebnis ist, dass das Gewinnfenster-Reversal keinen nutzbaren Vorteil zeigt, sobald realistische Kosten und Adverse Selection berücksichtigt werden — die überlebende Umkehrung wird von Handelsfriktionen und der Tatsache dominiert, dass die Namen, die sich am stärksten vor einer Bekanntmachung bewegen, tendenziell am schwierigsten und teuersten zu handeln sind. Es ist kein diversifizierendes Faktor-Bein; es ist gescheitert.
- Getestet an einem überlebensbereinigten Panel von 1077 US-Stammaktien, 2005-2026. Realistische modellierte Kosten.
- Placebo-/Robustheitstest: reales Ergebnis vs. zufällige Körbe oder gemischte Signale (real vs. das 95. Perzentil des Zufalls)
Lesen Sie das Papier ↗
Forschung, keine Anlageberatung. „Validierte“ Faktor-Beine sind marktneutrale, diversifizierende Bausteine mit einem schlechtesten Verlustjahr — keines ist eine eigenständige handelbare Strategie. Metriken sind kostenbewusst und modelliert (keine Live-Ausführungen); das Testfenster 2005–2026 ist Out-of-Sample im Vergleich zum Quellpapier. Dollarbeträge sind keine Renditen und werden absichtlich weggelassen.