Akademische Prüfung
Accrual Anomaly
Die Accrual Anomaly, dokumentiert von Sloan (1996), geht long bei Unternehmen mit niedrigen Accruals und short bei Unternehmen mit hohen Accruals, basierend auf der Erkenntnis, dass die Accrual-Komponente von Gewinnen weniger persistent ist als die Cash-Komponente und dass Preise dies nur langsam widerspiegeln.
Was wir gefunden haben
Auf unserem US-Stammaktienpanel ohne Survivorship Bias ist die Sloan Long/Short-Konstruktion nach realistischen modellierten Kosten netto-negativ. Das Ergebnis ist konsistent mit Post-Publication-Decay: Ein Effekt, der 1996 dokumentiert wurde, überlebt als handelbares Spread im modernen kostenbewussten Testfenster nicht. Hier gibt es nach Kosten keinen Vorteil, und die risikobereinigte Rendite des schlechtesten Jahres ist tief negativ. Dies ist ein fehlgeschlagener Screen, kein diversifizierender Faktor.
- Daten: 1077 Namen umfassendes US-Stammaktienpanel ohne Survivorship Bias, 2005-2026. Realistische modellierte Kosten.
- Placebo / Robustheitstest: Reales Ergebnis vs. zufällige Körbe oder gemischte Signale (real vs. das 95. Perzentil von zufälligen)
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Research, keine Anlageberatung. „Validierte“ Faktor-Legs sind marktneutrale, diversifizierende Bausteine mit einem verlorenen schlechtesten Jahr — keiner ist eine eigenständige handelbare Strategie. Metriken sind kostenbewusst und modelliert (keine Live-Fills); das Testfenster 2005–2026 ist Out-of-Sample im Vergleich zum Quellpapier. Dollarbeträge sind keine Renditen und werden absichtlich weggelassen.