Akademische Prüfung
Trendfolge bei Anlageklassen
Fabers taktische Asset-Allokationsregel wendet einen einfachen Zeitreihen-Trendfilter an (halten, wenn der Preis über seinem langen gleitenden Durchschnitt liegt, zurücktreten, wenn darunter), um Drawdowns in einem breiten Portfolio zu reduzieren. In dieser Prüfung haben wir die Zeitreihen-Trendregel nur als Proxy auf SPY getestet.
Was wir herausfanden
Bei diesem SPY-Proxy hat die Regel keinen Mehrwert geschaffen: Passives Buy-and-Hold schlug sie um etwa das Vierfache, und ihr schlechtestes Jahr hatte ein negatives risikobereinigtes Ergebnis (schlechtestes Jahr RF -1.0). Was bleibt, ist eine reduzierte Marktexposition und Timing anstatt echter Alpha. Wir haben auch die ursprüngliche Multi-Asset-Klassen-Version nicht vollständig portiert, daher ist dies eine partielle, auf ein einzelnes Instrument bezogene Lesart der Idee und kein Urteil über die vollständige Portfoliokonstruktion aus dem Papier.
- Daten: der Index (z.B. SPY), täglich, über das moderne Testfenster. Realistische modellierte Kosten.
- Placebo- / Robustheitstest: reales Ergebnis vs. zufällige Körbe oder gemischte Signale (real vs. das 95. Perzentil des Zufalls)
Das Papier lesen ↗
Forschung, keine Anlageberatung. „Validierte“ Faktor-Beine sind marktneutrale, diversifizierende Bausteine mit einem verlustreichen schlechtesten Jahr — keines davon ist eine eigenständige handelbare Strategie. Metriken sind kostenbewusst und modelliert (keine Live-Ausführungen); das Testfenster 2005–2026 ist Out-of-Sample im Vergleich zum Quellpapier. Dollarbeträge sind keine Renditen und werden absichtlich weggelassen.