Akademische Prüfung
Short Interest Effekt Long Short Version
Eine Querschnitts-Aktienstrategie, die Long-Positionen bei Aktien mit geringem Short-Interest und Short-Positionen bei Aktien mit hohem Short-Interest eingeht, basierend auf der dokumentierten Erkenntnis, dass stark geshortete Titel tendenziell schlechter abschneiden. Die Originalstudie untersuchte eine US-Stichprobe vor 2010.
Was wir herausfanden
Rekonstruiert auf Basis öffentlicher FINRA Consolidated Short Interest Daten, scheitert die Long/Short-Kombination im modernen Zeitraum (RF -0.56, schlechtestes Jahr RF -0.83). Das Scheitern ist eher lehrreich als zufällig: Der Long-Part mit geringem Short-Interest funktioniert tatsächlich, aber der Short-Part mit hohem Short-Interest ist ein großer Bremsklotz, da 2019-2026 die Ära der Meme-Stock-Short-Squeezes (GME, AMC) ist, in der das Shorten der am stärksten geshorteten Titel überrollt wurde. Der dokumentierte Effekt vor 2010 überlebt dieses Regime in Long/Short-Form nicht, und wir mussten das Signal auch mit Days-to-Cover anstelle des im Paper verwendeten Short-Interest-to-Shares-Outstanding-Verhältnisses approximieren.
- FINRA konsolidiertes Short-Interest, 2019-2026 (öffentliche Consolidated Short Interest API, 1274 NMS-Symbole über 180 halbmonatliche Abrechnungen, mit einer 10-tägigen Veröffentlichungsverzögerung). Realistische modellierte Kosten.
- Placebo- / Robustheitstest: reales Ergebnis vs. zufällige Körbe oder gemischte Signale (real vs. das 95. Perzentil des Zufalls)
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Forschung, keine Anlageberatung. „Validierte“ Faktor-Beine sind marktneutrale, diversifizierende Bausteine mit einem verlustreichen schlechtesten Jahr — keines ist eine eigenständige handelbare Strategie. Metriken sind kostenbewusst und modelliert (keine Live-Ausführungen); der Testzeitraum 2005–2026 ist Out-of-Sample im Vergleich zum Quellpapier. Dollarbeträge sind keine Renditen und werden absichtlich weggelassen.