Akademische Prüfung
52-Wochen-Hoch-Effekt bei Aktien
Der 52-Wochen-Hoch-Effekt ordnet Aktien danach ein, wie nah ihr aktueller Preis an ihrem Höchstpreis im abgelaufenen Jahr liegt, wobei die, die ihrem Hoch am nächsten sind, gekauft und die, die am weitesten darunter liegen, geshortet werden. Das Paper dokumentiert dieses Annäherungsmaß als Prädiktor für nachfolgende Querschnittsrenditen.
Was wir fanden
Rekonstruiert als naiver Dezil-Long-Short und Überlebens-frei getestet mit realistischen Kosten und Delistings, landete der Effekt am unteren Ende seiner Placebo-Verteilung und produzierte eine negative risikoadjustierte Rendite. In dieser Form übersteht er den Test nicht: Ein berühmter veröffentlichter Faktor ist kein Alpha, sobald Handelsreibung und delistete Namen berücksichtigt werden. Die schlechteste risikoadjustierte Jahresrendite von -0.97 bestätigt, dass das Muster nicht nur schwach, sondern über das Testfenster hinweg verlustbringend ist.
- Überlebens-freies US-Panel mit 1077 Namen, 2005-2026. Realistische modellierte Kosten.
- Placebo / Robustheitstest: reales Ergebnis vs. zufällige Körbe oder gemischte Signale (real vs. das 95. Perzentil von zufälligen)
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Research, keine Anlageberatung. „Validierte“ Faktor-Legs sind marktneutrale, diversifizierende Bausteine mit einem verlustreichen schlechtesten Jahr — keiner ist eine eigenständige handelbare Strategie. Metriken sind kostenbewusst und modelliert (keine Live-Fills); das Testfenster 2005–2026 ist Out-of-Sample im Vergleich zum Quell-Paper. Dollarbeträge sind keine Renditen und werden absichtlich weggelassen.