Akademische Prüfung
Momentum-Faktor-Effekt bei Aktien
Der klassische Cross-Sektionale Momentum-Effekt: Aktien nach ihrer vorherigen 12-Monats-Rendite (ohne den letzten Monat) ordnen, die früheren Gewinner kaufen und die früheren Verlierer shorten. Das 1993er Papier von Jegadeesh & Titman dokumentierte, dass dieses einfache Ranking in den folgenden Monaten anormale Renditen hervorbrachte.
Was wir fanden
In naiver Dezil-Long/Short-Form überlebt der Effekt unseren Test nicht. Einfaches 12-1 Momentum ist nach realistischen Kosten und unter Berücksichtigung delisteter Namen ungefähr flach, erreicht kaum die Nulllinie, anstatt das im Papier beschriebene Premium zu liefern. Der risikobereinigte RF ist im Wesentlichen null (-0.01) und das schlechteste Jahr ist stark negativ (schlechtestes Jahr RF -0.85), konsistent mit dem gut dokumentierten Momentum-Crash-Verhalten. Die kanonische Dezilkonstruktion ist kein Faktor-Leg, das wir beibehalten würden; eine separate konsistente Momentum-Variante ist die Version, die in unserer Studie überlebt.
- Getestet an einem überlebensbias-freien Panel von 1077 US-Stammaktien, 2005-2026. Realistische modellierte Kosten.
- Placebo-/Robustheitstest: reales Ergebnis vs. zufällige Körbe oder gemischte Signale (real vs. 95. Perzentil des Zufalls)
Das Papier lesen ↗
Forschung, keine Anlageberatung. „Validierte“ Faktor-Legs sind marktneutrale, diversifizierende Bausteine mit einem verlustreichen schlechtesten Jahr — keine ist eine eigenständige handelbare Strategie. Metriken sind kostenbewusst und modelliert (keine Live-Ausführungen); das Testfenster 2005–2026 ist Out-of-Sample gegenüber dem Quellpapier. Dollarbeträge sind keine Renditen und werden absichtlich weggelassen.