Akademische Prüfung
Optionsverfallswochen-Effekt
Der Optionsverfallswochen-Effekt ist ein Kalendermuster: Aktienindexrenditen während der Woche, in der der monatliche Optionsverfall stattfindet, werden auf eine systematische Neigung untersucht. Die Studie dokumentiert dieses saisonale Verhalten bei Indexrenditen.
Was wir gefunden haben
Getestet auf SPY, überlebt der Kalendereffekt der Optionsverfallswoche unser Prüftor nicht: Es gibt keinen handelbaren Nettoertrag nach realistisch modellierten Kosten. Die in der Studie berichtete saisonale Neigung ist zu gering, um Transaktionskosten zu decken, wenn der Handel ehrlich modelliert wird, daher wird der Effekt in diesem Test kein nutzbarer Baustein. Da er den anfänglichen Kostentest nicht bestanden hat, wurden die weiteren Robustheitsprüfungen (Placebo-Perzentil, risikobereinigter RF, schlechtestes Jahr RF) nicht durchgeführt.
- Getestet auf dem Index (z.B. SPY), täglich. Realistische modellierte Kosten.
- Placebo-/Robustheitstest: reales Ergebnis vs. zufällige Körbe oder gemischte Signale (real vs. das 95. Perzentil von Zufall)
Studie lesen ↗
Forschung, keine Anlageberatung. „Validierte“ Faktor-Legs sind marktneutrale, diversifizierende Bausteine mit einem Verlust im schlechtesten Jahr — keine ist eine eigenständige handelbare Strategie. Metriken sind kostenbewusst und modelliert (keine Live-Ausführungen); das Testfenster 2005–2026 ist Out-of-Sample im Vergleich zur Quellstudie. Dollarbeträge sind keine Renditen und werden absichtlich weggelassen.