Akademische Prüfung
G-Score Investing
Der G-Score ist ein fundamentalbasierter Wachstums-Qualitäts-Score von Mohanram (2005), der Aktien nach Rentabilität, Ertragsstabilität und Wachstumssignalen einstuft, indem er hoch bewertete Namen kauft und niedrig bewertete Leerverkäufe tätigt.
Was wir gefunden haben
Als überlebensratenfreier Long/Short-Ansatz neu aufgebaut und unter Berücksichtigung realistischer Kosten und Delisting-Ergebnisse zeigte der G-Score keinen Wachstums-Qualitätsvorteil. Sein risikobereinigter RF ist negativ (-0.91) und sein schlechtestes Jahr ist ebenfalls negativ (-0.84), sodass er weder Aktien insgesamt profitabel einordnete noch in einem schlechten Jahr Bestand hatte. Der Placebo-Test platzierte das reale Ergebnis im 1.0 Perzentil, was bedeutet, dass zufällige Körbe ungefähr gleich gut oder besser abschnitten, sodass das, was nach Kosten und delisteten Namen übrig blieb, eher mit Rauschen als mit einem Faktor übereinstimmt.
- Daten: überlebensratenfreies Panel von 1077 US-Stammaktien, 2005–2026. Realistische modellierte Kosten.
- Placebo-/Robustheitstest: reales Ergebnis vs. zufällige Körbe oder gemischte Signale (real vs. 95. Perzentil des Zufalls)
Lesen Sie das Papier ↗
Forschung, keine Anlageberatung. „Validierte“ Faktor-Beine sind marktneutrale, diversifizierende Bausteine mit einem verlustreichen schlechtesten Jahr — keiner ist eine eigenständige handelbare Strategie. Metriken sind kostenbewusst und modelliert (keine Live-Ausführungen); der Testzeitraum 2005–2026 ist Out-of-Sample gegenüber dem Quellpapier. Dollarbeträge sind keine Renditen und werden absichtlich weggelassen.